Bandbreiten
Wenn man die Leistungsfähigkeit verschiedener Technologien und Protokolle zur Datenübertragung im Mobilfunkbereich miteinander vergleicht, fallen erhebliche Unterschiede auf. Meist sind die neueren Technologien diejenigen, die in der Lage sind in derselben Zeit mehr Daten zu übertragen, die Bandbreiten sind also gestiegen.
GSM hatte als erstes digitales Übertragungsverfahren für Sprache mit einer Leistungsfähigkeit von 9,6 Kbit/Sek. die
Die Einführung von HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) als Zusatzprotokoll für UMTS brachte noch einmal eine Steigerung der Bandbreite beim Downlink, also beim Übertragen der Dateien vom Server zum Endgerät. Bei HSDPA handelt es sich nicht um einen eigenen Übertragungsstandart, sondern um ein Zusatzprotokoll für UMTS, das ohne kostenintensive Umbaumaßnahmen in das bestehende System integriert werden konnte. Die Bandbreiten für den Downlink stiegen durch HSDPA bis auf 7,2 Mbit/Sek. In der dritten Ausbaustufe. Ab der zweiten Ausbaustufe wurde für den Uplink, also die Datenübertragung vom Endgerät zum Server HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) eingeführt. Auch hierbei handelt es sich um ein einfach zu integrierendes Zusatzprotokoll für UMTS, das es ermöglicht die Bandbreiten beim Uplink in der dritten Ausbaustufe bis auf 3,6 Mbit/Sek. zu steigern. Damit war dann aber das Maximum der Technologie erreicht. Eine weitere Erhöhung verlangte nach einem neuen System.
Mit LTE ist dieses gefunden. Mit LTE ist eine Bandbreite von bis zu 170 Mbit/Sek. möglich. Aber auch diese neue, nicht kommerziell eingeführte Technologie wird nur ein weiterer Zwischenschritt bleiben auf dem Weg zur immer schnelleren Datenübertragung.